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HNO

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Rhonchopathie

(Schnarchen/Schlafapnoe)

Man muss unterscheiden zwischen dem Schnarchen und der Schlafapnoe. Ersteres ist eine reine Lärmbe-lästigung, die zu sozialen Konflikten führen kann. Zweiteres ist eine ernst zunehmende Erkrankung, die mit Atempausen einhergeht. Diese führen zu Aufwachreaktionen mit Störung der Tiefschlafphasen. Das Schnarchen kann durch verschiedene Operationsformen und flankierende Massnahmen gebessert und eventuell beseitigt werden. Bei der Schlafapnoe ist in aller Regel eine Überdruckbeatmung mittels einer CPAP- Maske erforderlich.

Wir bieten Ihnen nach einer ausführlichen Anamnese eine genaue Diagnostik. Diese umfasst folgende Untersuchungen: 

  1. HNO-ärztliche Spiegeluntersuchung, einschließlich Nasenendoskopie und Lupenlaryngoskopie  
  2. Rhinomanometrie
  3. Röntgenologisch Untersuchung der Nasennebenhöhlen, evtl. CT 
  4. Allergietestung, ggf.. intranasale Provokation mit einem Allergen 
  5. Schlafscreening mit dem Somnocheck-Gerät

Beim Schlafscreening werden die Patienten ausgefiltert, die eine mittlere bis hochgradige Schlafapnoe aufweisen. Diese Patienten überweisen wir zur genaueren Diagnostik und evtl. Anpassung einer CPAP-Maske an eine Klinik mit Schlaflabor (z.B. Haag oder Gauting). Stellt sich "nur" ein Schnarchen heraus, geben wir entsprechend den Ergebnissen Empfehlungen an den Patienten zur Besserung der Geräuschbelästigung. Flankierende Massnahmen können sein:

  1. Gewichtsreduktion 
  2. Meidung von Alkohol zur Nacht 
  3. Anpassung von Protusionsschienen 
  4. Uvulapalatopharyngoplastik mit Reduktion des Gaumensegels, des Weichgaumen und des Zäpfchens 
  5. Im Bedarfsfall kombiniert mit Tonsillektomie und Septumplastik und/oder Nasennebenhöhleneingriffen


Therapiemöglichkeiten des Schnarchens

  • Rückenwulst bei lageabhängigem Schnarchen
  • Ernährungsberatung und Beratung zur Gewichtsreduktion
  • Protusionsschiene zur Erweiterung des Pharynx
  • Bei Bedarf operative Korrektur der Nasenscheidewand, Sanierung der Nasennebenhöhlen, Entfernung der Mandeln, Kürzung des Gaumensegels und des Zäpfchens mittels Laser oder Radiofrequenzverfahren 
  • Einleitung der CPAP- Überdruckbeatmung